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Aktuelles

HANSON – Forschung zu Atemwegsinfekten

Unsere Praxis beteiligt sich an der HANSON-Studie des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Erlangen.

Logo der HANSON-Studie

Die Studie geht einer Frage nach, die im Praxisalltag jeden Winter aufkommt: Lässt sich die Krankheitsdauer eines Atemwegsinfekts verkürzen, wenn frühzeitig ein hypertones Nasenspray (etwa 3 %) eingesetzt wird? Atemwegsinfekte gehören zu den häufigsten Anlässen für einen Besuch in der Hausarztpraxis – und zu den Beschwerden, bei denen bis heute wenig belastbar geklärt ist, was den Verlauf tatsächlich beeinflusst.

Die Studie im Überblick

Fragestellung Verkürzt der frühzeitige Einsatz eines hypertonen Nasensprays (ca. 3 %) die Krankheitsdauer von Atemwegsinfekten bei Erwachsenen?
Studienart Cluster-randomisierte kontrollierte Studie (Cluster-RCT)
Umfang 200 hausärztliche Praxen, mindestens 3.860 Erwachsene
Begleitung zwölf Monate je Teilnehmerin und Teilnehmer
Laufzeit 2026 bis 2030
Leitung Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Erlangen, gemeinsam mit 13 allgemeinmedizinischen Instituten
Förderung Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), rund 4,6 Millionen Euro

Erfasst werden neben dem Krankheitsverlauf unter anderem die Zahl der Krankschreibungen, die Arztkontakte und der Einsatz von Antibiotika. Dazu kommen virologische Testungen, eine gesundheitsökonomische Auswertung und eine Prozessevaluation.

Warum wir mitmachen

Mit der Teilnahme an klinischen Studien leisten wir einen Beitrag zur Weiterentwicklung der hausärztlichen Medizin. Forschung hilft dabei, Diagnostik und Behandlung auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse stetig zu verbessern – zum Nutzen unserer Patientinnen und Patienten. Nach der DIAMANT-Studie ist HANSON das zweite Forschungsprojekt, an dem wir uns beteiligen.

Gerade bei Erkältungen und anderen Atemwegsinfekten wird viel empfohlen und wenig gemessen. Eine Studie, die eine einfache, gut verträgliche Maßnahme sauber prüft, kann deshalb mehr verändern als ihr Aufwand vermuten lässt – in beide Richtungen: Sie kann zeigen, dass etwas hilft, und ebenso, dass es das nicht tut.

Alle Angaben zur Studie, zu den beteiligten Instituten und zu den Ansprechpartnern finden Sie auf der Projektseite des Instituts für Allgemeinmedizin in Erlangen.

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