Spezielle Schmerztherapie

Schmerz, der länger als drei Monate anhält, ist kein Begleitsymptom mehr, sondern ein eigenes Krankheitsbild. Er verändert Schlaf, Beweglichkeit, Stimmung und Alltag – und löst sich selten mit einem einzelnen Medikament auf. Die spezielle Schmerztherapie nimmt sich Zeit für dieses Geflecht, statt nur das Symptom zu dämpfen.
Privatleistung Die spezielle Schmerztherapie können wir nur als Privatleistung anbieten – nicht über die gesetzliche Krankenversicherung.
Wofür die Zusatzbezeichnung steht
Priv.-Doz. Dr. Andreas Eisenried trägt die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“. Sie setzt eine mehrjährige strukturierte Weiterbildung voraus und wird von der Ärztekammer verliehen. Dazu kommt seine Ausbildung als Facharzt für Anästhesiologie – jenem Fach, aus dem die moderne Schmerzmedizin hervorgegangen ist.
Wobei wir helfen
- Chronische Rücken- und Nackenschmerzen
- Gelenk- und Muskelschmerzen
- Kopfschmerzen und Migräne
- Nervenschmerzen, etwa nach Gürtelrose oder bei Polyneuropathie
- Schmerzen nach Operationen oder Unfällen, die nicht abklingen
- Dauerhafte Schmerzen bei chronischen Erkrankungen
Wie wir vorgehen
- Zuhören und einordnenAm Anfang steht ein ausführliches Gespräch: seit wann, wo genau, wie stark, wobei besser, wobei schlechter. Dazu alles, was bisher versucht wurde – auch das, was nicht geholfen hat.
- UntersuchenKörperliche Untersuchung, bei Bedarf Ultraschall und Labor. Ziel ist zu verstehen, was den Schmerz unterhält.
- Medikamente ordnenHäufig sind es zu viele, zu wenige oder die falschen. Wir gehen den Plan durch, setzen ab, was nicht wirkt, und stellen um, wo es sinnvoll ist.
- Über Medikamente hinausBewegung, Physiotherapie, Akupunktur, Entspannungsverfahren, bei Bedarf Infusionstherapie – und die Zusammenarbeit mit Fachärztinnen und -ärzten, Physio- und Psychotherapie.
- DranbleibenSchmerztherapie ist ein Weg mit Kontrollterminen, kein einzelner Termin. Wir schauen regelmäßig, was wirkt und was sich ändern muss.
Ein ehrliches Wort: Vollständige Schmerzfreiheit ist bei chronischem Schmerz nicht immer erreichbar. Das Ziel ist, den Schmerz auf ein erträgliches Maß zu bringen und Ihnen Beweglichkeit, Schlaf und Alltag zurückzugeben. Was in Ihrem Fall realistisch ist, besprechen wir offen – lieber ehrlich als versprochen.
Was Sie mitbringen sollten
- VorbefundeArztbriefe, Röntgen-, CT- und MRT-Befunde, Operationsberichte – auch ältere.
- MedikamentenplanAlles, was Sie einnehmen. Auch frei verkäufliche Mittel und Nahrungsergänzung.
- Was schon versucht wurdeTherapien, Spritzen, Physiotherapie, Reha: was geholfen hat und was nicht.
Kosten
Die spezielle Schmerztherapie können wir nur als Privatleistung anbieten. Sie gehört nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Für privat Versicherte und Beihilfeberechtigte rechnen wir über Ihre Versicherung ab, für gesetzlich Versicherte als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL).
Das sagen wir vorab und nicht im Nachhinein: Vor Beginn erhalten Sie eine schriftliche Vereinbarung mit den Kosten, und Sie entscheiden in Ruhe. Unabhängig davon bleibt die hausärztliche Versorgung Ihrer Beschwerden bestehen – die rechnen wir wie gewohnt über Ihre Krankenkasse ab.
Wann ein Termin sinnvoll ist
Wenn Schmerzen seit mehr als drei Monaten bestehen, wenn sie den Alltag bestimmen, wenn Schmerzmittel immer weniger wirken oder immer mehr werden – dann lohnt sich ein Termin. Auch dann, wenn schon vieles versucht wurde und nichts davon getragen hat.
Termin
Sprechen wir darüber
Für das erste Gespräch brauchen wir Zeit. Sagen Sie bei der Terminvereinbarung bitte, dass es um eine Schmerzbehandlung geht – dann planen wir sie ein.